Museum!Digital

Das Museum!Digital erzählt Eschborner Zeitgeschichte anhand der kulturellen Ereignisse.In Videoclips der GeschichtsWerkstatt berichten BürgerInnen über Eschborner Gebäude, Orte und Personen. Kunst ist Botschafter und ermöglicht Kontakte: Die Skulpturenachse Eschborn regt in den Partnerstädten und anderen Orten die Skulpturenachse Europa an.Die kulturellen Ereignisse werden eingebunden in das Geschehen in Deutschland, Europa und der Welt. Stellvertretend für andere Kleinstädte Europas lassen sie so das Museum für Zeitgeschichte entstehen.

Eschborn war Wohn- und Wirkungsort bedeutender Designer. Eschborn ist also vielgestaltiger, als man auf den ersten Blick annehmen würde. Grund genug, eine Geschichtswerkstatt einzurichten, um diese Besonderheiten ins Gedächtnis zu rufen und darzustellen. Gesucht werden EschbornerInnen, die bereit sind, ihre ganz persönlichen Lieblingsorte aus Eschborn vorzustellen. Das Ergebnis sind 1-Minutenfilme, die auf der Eschborn K-Internetseite im Rahmen des Projekts Museum für Zeitgeschichte zu sehen sind.

Eschborn hat seit dem Zweiten Weltkrieg eine rasante Entwicklung genommen. Der Ort veränderte sich von einem kleinen Bauerndorf zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu Frankfurt. Die verkehrsgünstige Lage und die günstige Gewerbesteuer sind Gründe dafür. Damit einher ging die Einrichtung eines Gewerbegebietes am Rand der Frankfurter Stadtgrenze, das heute die Ansicht Eschborns prägt.Trotz dieser Entwicklung ist noch einiges im alten Ort zu erkennen. Kirche, Pfarrhaus, Rathaus mit Oberortstraße und Westerbach sowie einige Hofreiten berichten vom Leben aus alter Zeit.Weiterhin besaß Eschborn einen großen Militärflughafen, der heute fast vergessen ist und am Ort startete das Zweite Deutsche Fernsehprogramm, ZDF, bevor es nach Mainz umzog.

(Björn Wissenbach, Historiker und Architekt)


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