Die neue Leere – Eine theatrale Vernissage mit Musik und szenischer Lesung

Fotos von Anna Meuer – Lesung mit Mitgliedern des Ensembles Theatre4You

Charlotte Beilstein, Valentina Schmidt-Sierra, Mike Marklove, Tobias Lang

Piano: Andreas Sommer

FOTOS

Die wahre Lektion, die uns Covid 19, die toxische Unbekannte, erteilt, sei eine soziale – eine Lektion über uns selbst. Wie rational, resilient, klug und besonnen bleiben wir? Mit der Pandemie sei „die Welt in ein Entwicklerbad gefallen“. Schon bald könne man „genau sehen, welche Kontraste und Konturen sich herausprägen werden,“ behauptet der Kulturwissenschaftler Joseph Vogel.

In ein Entwicklerbad sind auch die Momentaufnahmen der Fotografin Anna Meuer gefallen, die sich im April 2020 mit genauem Blick auf eine Wanderung durch die Metropole Frankfurt begeben und ihrem Fotoapparat spontane Entdeckungen zugemutet hat. Sie fand ein urbanes Draußen vor, vakuumkrank die Plätze und Straßen, das Verschwinden der Wimmelbilder legte eine neue Architektur der Leere frei.

LESUNG
Empfinden wir in uns auch eine Leere, die es neu zu füllen gilt? Dieser Frage stellen sich der Leiter von Theatre4You, Michael Gonszar, und vier Mitglieder seines Ensembles mit ausgewählten Texten zur Begleitung der 30 Fotos von Anna Meuer. Texte wie Fotos kommentieren auf je eigene Weise unsere Versuche, im Rahmen der Formen der sogenannten „neuen Normalität“ einen Umgang mit der Welt und uns selbst zu finden.

MUSIK

Nach jeder Themensequenz gibt es eine musikalische Zäsur mit Klavierstücken, ausgewählt und präsentiert von Andreas Sommer.

GESPRÄCH

Im Anschluss an die Aufführung laden wir Sie zum Gespräch mit den Mitwirkenden ein.

Nutzen Sie das Theater für sich als Resonanzraum.

Bin ich ausgefallen, so wie ich meine Zeit erfahre, oder bin ich unter Geschwistern? Man gibt Zeichen von sich. Man ruft über jene Sprache hinaus, die Konvention ist und die Einsamkeit nicht aufhebt, sondern nur verbirgt, man schreit aus Angst, allein zu sein im Dschungel der Unsagbarkeiten. Man hat Durst nicht nach Ehre, aber nach Menschen, die nicht im persönlichen Leben mit uns verstrickt sind. Man hebt das Schweigen, das öffentliche, auf im Bedürfnis nach Kommunikation“.                                 

Max Frisch, Öffentlichkeit als Partner

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