ABGESAGT – AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Wasserhäuschen in Frankfurt am Main

GALERIE K IM FOYER DES ESCHBORN K

Die Geburtsstunde der Frankfurter Wasserhäuschen schlug etwa um 1870. Ursprünglich wurde dort so genanntes Klickerwasser verkauft, was zentral zur Namensgebung beitrug. Später wurde das Sortiment um alkoholische Getränke, Schokolade, Tabak und Zeitungen erweitert. Ab dem Jahr 1938

wurden viele Wasserhäuschen gezielt abgerissen. Der Grund: Sie waren schwer zu kontrollierende Treffpunkte der Arbeiter. Nach dem zweiten Weltkrieg dienten die verbleibenden und teilweise neu entstandenen Wasserhäuschen als zentrales Element der Versorgungsinfrastruktur.

Gegen Ende der 1970er Jahre gab es in Frankfurt noch etwa 800 als Trinkhallen konzessionierte Wasserhäuschen, von denen heute noch etwa 80 existieren.

Fotografien von Klaus D. Dehler

Ausstellungsdauer: bis 30. August 2020