Frankfurt liest und Eschborn macht Kino

Frankfurt liest ein Buch: Westend von Martin Mosebach. Das kommunale Kino Eschborn K zeigt zwei Filme, macht eine Ausstellung und eine Führung zur Zeitgeschichte. Den Film Im Labyrinth des Schweigens hat Eschborn K am 14. Mai 2019 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main gezeigt. Der Architekt und Historiker Björn Wissenbach hat kompetent und amüsant in die Thematik des Buches und des Films eingeführt. Er hat ebenfalls am Sonntag eine Führung durch das Westend mit gewohntem Fachwissen und unterhaltend für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Volksbildungswerk Eschborn durchgeführt. Auch in den Film Der Staat gegen Fritz Bauer, am Freitag, den 17. Mai 2019 im Eschborn K in der Jahnstraße 3, führt er anhand von Fotos und dem ihm eigenen Lokalkolorit ein. In der Galerie K im Foyer des Eschborn K können die Fotos zu dieser Zeit des dpa-Fotografen Manfred Rehm betrachtet werden, von denen einige zu Ikonen der Zeitgeschichte geworden sind.

Zum dritten Mal in Folge beteiligt sich das Volksbildungswerk Eschborn/Eschborn K an dem erfolgreichen Lesefest Frankfurt liest ein Buch. Das kommunale Kino Eschborn K führt die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden ersten kommunalen Kinos in Frankfurt am Main und Eschborn fort, beide 1971/1972 gegründet. Der Kontakt zwischen beiden Kinos äußerte sich in der Vergangenheit in den Einführungen in bedeutende Filme der Filmgeschichte im Eschborn K durch den ersten Direktor des Filmmuseums Professor Walter Schobert und seiner Nachfolgerin Claudia Dillmann. Die Fortführung dieser Zusammenarbeit begleitet Andreas Beilharz vom Kino im Deutschen Filmmuseum. Dies ist eine große Bereicherung für beide kommunalen Kinos in den Nachbarstädten.