Begeistertes Publikum beim 11. Eschborner Poetry Slam

Lars Ruppel hatte den Poetry Slam einst nach Eschborn gebracht, mittlerweile ist der Dichterwettbewerb zu einem festen Bestandteil der Eschborner Kulturlandschaft geworden. Wir sind sehr erfreut, dass auch nach Ruppels Weggang der bekannte Poetry Slam im Eschborn K aufrecht erhalten werden kann. Der engagierte Student Jonas Elpelt, selbst aktiver Slammer und Kulturaktivist, übernahm letzten Sonntag die Moderation des mittlerweile elften Slams, bei dem acht großartige Poetinnen und Poeten mit ihren selbstgeschriebenen Texten im Wettkampf standen.

Mit Hilfe eines erstmalig erprobten ausgeklügelten Losverfahrens wurde die Reihenfolge der Slammer festgelegt. Sorgte die Losmethode anfangs zwar noch für etwas Verwirrung, führte sie schließlich dazu, dass die Zuhörer im Laufe der ersten Vorrunden zahlreiche geschickt versteckte “Schneeglöckchen” zwischen den Zeilen entdecken konnten. Die Themenvielfalt der dargebotenen Texte war slamtypisch sehr breit gefächert. War die erste Hälfte geprägt von (groß-)elterlichen Geschichten, gab es nach der Pause eine bunte Mischung lustiger und ernster, “guter und böser” Texte über die Liebe und das Leben.

Das Publikum entschied sich statt den beiden Vorrundenbesten gleich vier Slammer im Finale gegeneinander antreten zu lassen, sodass Katharina Marosz, Artem Zolotarov, Nicki Schuck und Lenny Felling je einen zweiten Text zum Besten gaben. Am Ende entschied ein Applausentscheid, wer den prallen gefüllten Eulenbeutel als Sieger des 11. Eschborner Poetry Slams nach Hause nehmen durfte.

Da die vollkommen begeisterten Eschborner Slamzuschauer nicht genug bekommen konnten, forderten sie lautstark eine weitere Zugabe von Artem Zolotarov, dem glücklichen Gewinner des spannenden Poetenschlagabtausches. Spontan präsentierten er und Nicki Schuck zu zweit auf der Bühne als Team “Mint-Tea” einen phänomenalen Text über die Eintönigkeit der Arbeitswelt und  setzten damit dem literarischen Abend das ultimative Sahnehäubchen auf.

  • Lachende Menschen auf der Bühne